Schlicker Nordturm, Millerriss (V)

Der schlanke Nordturm in den Kalkkögeln sticht einem von der Senderstaler Seite aus sofort ins Auge. Heute beschlossen wir, auch diesem einmal einen Besuch abzustatten. Diesmal waren wir zu dritt unterwegs, für Mario war es die erste alpine Tour. Zugestiegen sind wir vom Hoadl über die Hochtennspitze und den Gsallerweg. Der Millerriss führt von der Nordturmscharte in drei Seillängen auf den Gipfel. Zunächst steigt man über leichteres Gelände links haltend bis zu einem Kamin. Durch diesen führt die zweite Seillänge. … weiterlesen …

Nordeck, Plattenweg (V) + Karwendlerturm (VI-)

Heute bin ich mit Matthias aufgebrochen, um den Plattenweg am Nordeck zu klettern. Die Route ist heute mit gebohrten Standplätzen und einigen Zwischenhaken versehen. „Klettern darf auch Spaß machen“ – rechtfertigt Heinz Zak die Sanierung seiner Erstbegehung. Der Name wird der Tour nur teilweise gerecht, in der 2. Seillänge geht es durch einen Kamin. Ansonsten gibt es jedoch einige schöne Stellen mit (für Kalkkögelverhältnisse) fast schon festem Fels. Die Schlüsselstelle ist eine kurze Wandstelle am Beginn der 3. Seillänge, welche … weiterlesen …

Schlicker Zinnen, Rampenweg (IV+)

Der Rampenweg am Zinnensockel wird als eine der schöneren Touren in den Kögeln beschrieben, daher stand sie schon länger auf der Liste. Bequem ging es mit der Standseilbahn aufs Hoadl. Von hier aus erreichten wir bereits nach 30 Minuten den Einstieg. Die erste Seillänge führt über einen Kamin auf ein Felsband. In der 2. Länge wählten wir die etwas schwierigere direkte Variante. Die Tour hat mehrere schöne Stellen zu bieten, die Schlüssellänge (6. SL) empfand ich jedoch als schönste Passage. … weiterlesen …

Großer Falzaregoturm, Dibona (V+)

Letztes Wochenende ging es für einen Kurzausflug in die Dolomiten. Eigentlich wollten wir zu den Zinnen um den Preußriss oder die Dülfer zu klettern, doch der starke Regen der letzten Tage und die kalte Temperatur machten uns einen Strich durch die Rechnung. Wegen der vielen südseitigen Routen und den kurzen Zustiegen fuhren wir dann zum Falzaregopass. Die Nacht im Zelt war sehr kalt (4°C, Regen, Wind) und wir fanden nur wenig Schlaf Am nächsten Morgen entschieden wir uns, die Dibona … weiterlesen …

Riepenwand, „Fliegerbandl“ (VI-)

Seit ich zum ersten Mal die mächtige NW-Wand der Riepenwand gesehen habe, wollte ich das legendäre „Fliegerbandl“ klettern. Da wir uns heuer recht fit fühlen, entschieden wir uns den Klassiker gleich zum Saisonauftakt anzugehen. Bereits beim Zustieg erkannten wir, dass die Wand vom Regen der letzten Tage noch nicht ganz trocken war. Dennoch stiegen wir voll motiviert ein. Die erste Seillänge führt auf das nächsthöhere Band und auf diesem nach rechts bis zu einem Riss. Hier lässt sich der Standplatz … weiterlesen …